Der Sommer bringt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere vierbeinigen Freunde Herausforderungen mit sich. Hohe Temperaturen können für Hunde gefährlich sein, daher ist es wichtig, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu gewährleisten.
Hunde im Sommer – Hitze und Dehydrierung
Hunde regulieren ihre Körpertemperatur hauptsächlich durch Hecheln und Schwitzen über die Pfoten, was bei extremen Temperaturen oft nicht ausreicht. Es ist daher entscheidend, ihnen ständig Zugang zu frischem Wasser zu bieten. Hunde benötigen im Sommer mehr Wasser als in kühleren Monaten, da sie mehr Flüssigkeit verlieren. Ein guter Richtwert ist, dass ein Hund etwa 50 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag benötigt, bei heißen Temperaturen kann dies jedoch auf bis zu 100 ml ansteigen.
Spaziergänge und Aktivitäten
Spaziergänge sollten in die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden verlegt werden, wenn es kühler ist. Der Asphalt kann sich tagsüber stark aufheizen und die empfindlichen Pfoten Ihres Hundes verbrennen. Testen Sie den Boden, indem Sie Ihre Handfläche einige Sekunden darauf halten – wenn es zu heiß für Ihre Hand ist, ist es auch zu heiß für die Pfoten Ihres Hundes.
Hunde im Sommer – Schatten und Ruhepausen
Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund immer Zugang zu schattigen Plätzen hat, wenn er draußen ist. Übermäßige Bewegung bei hohen Temperaturen sollte vermieden werden. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund genug Ruhepausen einlegt, besonders während intensiver Aktivitäten.
Hunde niemals im Auto lassen
Einer der gefährlichsten Fehler, den Hundebesitzer im Sommer machen können, ist, ihre Hunde im Auto zu lassen. Selbst bei scheinbar milden Außentemperaturen kann sich ein Auto schnell auf gefährliche Temperaturen aufheizen. Innerhalb von Minuten kann die Temperatur im Auto über 40°C steigen, was für Hunde lebensbedrohlich ist. Lassen Sie Ihren Hund niemals alleine im Auto, auch nicht für kurze Zeit.
Anzeichen von Überhitzung
Es ist wichtig, die Anzeichen einer Überhitzung zu kennen. Dazu gehören starkes Hecheln, übermäßiger Speichelfluss, Schwäche, Schwindel und sogar Erbrechen. Wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund überhitzt ist, bringen Sie ihn sofort an einen kühlen Ort, bieten Sie ihm Wasser an und suchen Sie umgehend einen Tierarzt auf.
Schutz vor Sonnenbrand
Ja, auch Hunde können Sonnenbrand bekommen, besonders solche mit hellem Fell oder kurzen Haaren. Verwenden Sie einen speziellen Sonnenschutz für Hunde auf exponierten Stellen wie Nase und Ohren, um sie vor Sonnenbrand zu schützen.
Hunde im Sommer – Zusammenfassung
Der Sommer kann eine wunderbare Zeit für Sie und Ihren Hund sein, wenn Sie die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen treffen. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund immer genügend Wasser hat, vermeiden Sie intensive Aktivitäten während der heißesten Tageszeiten, und lassen Sie Ihren Hund niemals im Auto. Indem Sie diese Tipps befolgen, sorgen Sie dafür, dass Ihr vierbeiniger Freund sicher und glücklich durch die heißen Monate kommt.
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